Reiserückblick: Zwischenstopp in Dubai mit Baby

Unseren dreitägigen Dubai-Aufenthalt haben wir komplett unvoreingenommen gestartet. Wir wussten nicht, was uns tatsächlich erwartet.

Viel zu viele unterschiedliche Reiseberichte (positive und negative) haben dazu geführt, dass wir uns jetzt endlich ein eigenes Bild machen wollten. Wie gut, dass wir auf unserem Rückflug aus Südafrika ohnehin einen Zwischenstopp in der Stadt der Superlative einlegen mussten.

Superlative. Kein Wort trifft besser auf Dubai zu als dieses. Alles ist größer, prunkvoller und spektakulärer als irgendwo anders auf dieser Welt.

Tag 1 begann mit einem Spaziergang an die Dubai-Mall. Und wir haben schnell festgestellt, dass man alleine hier drei tolle Tage verbringen könnte. Es gibt eine komplette Etage ausschließlich mit Kindergeschäften. Eine komplette Etage! Zwischen den ganzen Luxuslabels und Boutiquen war unser Highlight jedoch „Ben’s Cookies“ im Erdgeschoss. Diese Kekse haben wir während unseres Auslandsjahres in London kiloweise vernascht. Nostalgie-Feeling pur! Wer schon mal dort war, weiß wovon ich spreche.

Nach unserem Shoppingtag haben wir uns dann am Abend die Wasserfontänen-Show angeschaut. Direkt vor dem Einkaufszentrum, wie praktisch. Wie überwältigend!

Ich lasse mich selten aus der Fassung bringen, aber dieser Moment hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Ich stand in dieser großartigen Stadt, mit der Liebe meines Lebens und unserer wundervollen Tochter, und schaute mir das größte Wasserlichterspiel der Welt an, im Hintergrund leuchtete der Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt – und ich war einfach nur dankbar.

Tag 2 war komplett dem Sightseeing gewidmet. Wir stiegen in einen dieser roten „Hop on, hop off“-Busse und erkundeten die Stadt. Auf diese Weise kommt man an alle wichtigen Punkte, die man gesehen haben sollte (wir entschieden uns für die blaue Route). Außerdem sind sie klimatisiert, was das Reisen mit Baby deutlich angenehmer macht (Decke nicht vergessen!). Wir konnten viele Spots von der Liste haken.

Extrem unspektakulär war die Palmeninsel aus der Nähe betrachtet – ein Hotel reiht sich neben das nächste. That’s it. Wirklich nichts liegt in Gehweite. Aber gut, dass wir mal da waren. So wissen wir wo wir bei unserem nächsten Aufenthalt nicht unbedingt übernachten müssen.

Dagegen waren wir umso begeisterter von der Dubai Marina. Der perfekte Ort für einen letzten Strandbesuch mit Leni an Tag 3. Die Promenade ist gepflegt und einfach nur wunderschön. Neben Spielplätzen, Strandliegen und Restaurants gibt es auch hier eine moderne Shopping-Promenade. Und auch eine Magnolia-Bakery für alle New York-Fans! Wir hatten allerdings eher Heißhunger auf Deftiges und so zog es uns zu „Operation Falafel“. Einfaches, typisch arabisches Fingerfood. Absolut lecker! Und vor allem eins: Günstig verglichen mit den restlichen Restaurants in Dubai.

Am Abreisetag sind wir als Highlight zum Abschluss hoch auf den Burj Khalifa. Morgens um 8 Uhr on Top of the World. Atemberaubender kann man den Tag wirklich nicht starten! Der Ausblick ist unglaublich, alle noch so hohen Wolkenkratzer wirken plötzlich winzig klein.

Und wir waren noch nicht einmal wirklich oben auf der „Spitze“. Die Aussichtsplattform befindet sich auf Level 124 von insgesamt mehr als 160 Etagen. Wichtig: Solltet ihr eine Reise nach Dubai planen, bucht eure Tickets unbedingt frühzeitig online! Es ist fast unmöglich spontan am Schalter Eintrittskarten zu ergattern.

Übernachtet haben wir in einem airbnb-Apartment in Downtown. Mit Baby ist es einfach besser, eine eigene Waschmaschine und einen Wasserkocher parat zu haben. Lustig, wie sich die Ansprüche ändern sobald man Kinder hat. Früher war es der Starbucks, heute sind es eine Apotheke und ein Supermarkt (inkl. Windeln und Babynahrung) im eigenen Gebäudekomplex, die mein Herz im Urlaub höher schlagen lassen. Die Lage war zudem unbezahlbar, denn von unserem Balkon aus konnten wir den Burj Khalifa in seiner vollen Pracht bewundern. Wir hatten also wirklich Glück.

Da wir uns allerdings so sehr in das Beach Feeling im Marina District verliebt haben, würden wir uns das nächste Mal eher dort nach einer Unterkunft umschauen. Gerade für einen coolen Strandurlaub mit Kindern gibt es keinen besseren Platz in der City.

Eines muss ich sagen: Noch nie habe ich eine so saubere Stadt gesehen. Kaum schmeißt jemand etwas auf den Boden, wird es vom Personal aufgeräumt. Die Emirate gehören außerdem zu den sichersten Ländern der Welt und wir haben uns tatsächlich in allen Vierteln unglaublich safe gefühlt.

Wir waren von Dubai tatsächlich überwältigt. Vielleicht auch gerade weil wir uns ohne Erwartungen darauf eingelassen haben.

(PS: Habt ihr uns schon auf Instagram besucht? Schaut doch mal vorbei!)

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