Fliegen mit Baby: Unsere Tipps für entspanntes Reisen

Nach unseren drei Wochen in Südafrika entschlossen wir uns zu einem weiteren Zwischenstopp in Dubai. Ein ganz schön vollgepackter Urlaub.

Beim Reisen mit Kleinkind spielt schließlich häufig die Sorge mit, ob das Baby alles so mitmacht wie es sich die Eltern vorstellen. Einige unserer Bekannten schieben regelrechte Panik bevor sie eine Reise antreten. Und dieser Stress überträgt sich nicht selten aufs Baby…

Wir glauben fest daran, dass Leni sich wohl fühlt solange wir es auch tun. Und soll ich euch etwas verraten: Unsere Tochter hat in ihren ersten 9 Monaten bereits 8 Flüge problemlos gemeistert. Es scheint also etwas dran zu sein.

Da unser Kind quasi schon ein echter Jetsetter ist, hier die wichtigsten Infos rund ums Fliegen mit Baby.

Mamablog Fliegen mit Baby leicht gemacht
Panik vor dem ersten Flug mit Baby? Absolut unbegründet.

Entspannte Zeit am Flughafen

Ihr bekommt in der Regel an jedem Schalter eine VIP-Behandlung! Wir sind schon mit einigen Airlines geflogen und haben uns ausnahmslos überall wohl gefühlt. Langes Schlangenstehen am Security-Gate? Von wegen! Auf unserem Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Portugal wurde extra für uns und eine weitere Familie mit drei Kindern ein Schalter geöffnet, um die Wartezeit zu verkürzen und die Kinder so bei bester Laune zu halten.

Den Kinderwagen könnt ihr bei allen Airlines bis zum Boarding bei euch behalten. Er wird euch in der Regel dann auch direkt beim Ausstieg wieder zurück gegeben. Wenn nicht, stehen in jedem Fall Ersatzkinderwagen der Airline bereit bis ihr euren eigenen Buggy an der Gepäckausgabe erhaltet.

Außerdem seid ihr von der 1Liter-Regelung ausgenommen, wenn ihr mit einem Baby fliegt. Kurz: Ihr dürft so viele volle Fläschchen und Flüssigkeiten mit an Board nehmen wie ihr wollt. Wir haben immer zwei fertige Flaschen für Leni parat und befüllen je nach Flugdauer weitere 2-3 Flaschen mit Pulvernahrung. Eine Menge, aber wer weiß, ob alles nach Plan verläuft und man den Anschlussflug tatsächlich kriegt. Mit Baby will man da lieber auf Nummer sicher gehen. An Board kann euch die Stewardess die Nahrung dann ebenfalls mit abgekochtem Wasser frisch zubereiten.

Im Flugzeug

Bis euer Kind zwei Jahre alt ist, zahlt ihr für Flüge quasi nichts. Der Bonus: Als Passagier gelten für euer Baby dieselben Gepäckregelungen wie für euch. Mit Emirates hieß das: 30kg Freigepäck extra für Leni. Ein unglaublicher Luxus, falls man im Urlaub richtig shoppen möchte.

Die Kehrseite: Die Babys bekommen keinen eigenen Sitzplatz, sondern sitzen bei einem Elternteil auf dem Schoß. Kann auf Langstreckenflügen etwas ungemütlich werden, muss es aber nicht.

Wenn ihr rechtzeitig bucht, dann achtet bei der Platzwahl darauf, dass ihr einen der begehrten Plätze hinter der Stewardessen-Kabine ergattert. Nur an diesen Plätzen besteht nämlich die Möglichkeit, dass euch die Stewardessen (kostenfrei) ein Babybett an der Wand einhaken (siehe Bild).

So sieht es aus, das Babybett im Flieger.
So sieht es aus, das Babybett im Flieger.

Ein toller Service, allerdings wirklich nur für die Kleinsten. Leni hat mit ihren 9 Monaten gerade noch so in dieses Bett gepasst. Beim nächsten Flug wird es sicher eng…

Langeweile vermeiden

Leni war bisher auf keinem ihrer Flüge langweilig. Dinge, die für uns Erwachsene Routine sind, faszinieren euer Baby nämlich total.

Eigentlich müssen wir uns nie darum Gedanken machen, wie wir unser Kind im Flieger bespaßen. Kaum sitzen wir am Platz studiert sie die bunten Bilder auf den Sicherheitskarten. Nach dem Start wird der Tisch mit großen Augen hoch und runter geklappt.

Kurz darauf kommt dann auch schon das Essen – besonders spannend, denn viele Speisen sind in raschelnder Plastikfolie eingepackt und machen ‚Musik‘! Wow!

Die Fernbedienung für das Entertainmentsystem hat darüber hinaus auch viele bunte Knöpfe, die gedrückt werden wollen.

Und dann gibt es ja auch noch die Stewardess, die meistens mit einer kleinen Überraschung am Platz vorbei kommt und „Hallo“ sagt. So viel Neues macht dann irgendwann müde und nach einem kleinen Nickerchen ist man meistens auch schon fast am Ziel.

Leni liebt das Fliegen, weil wir es lieben. Besser gesagt: Wir machen einfach keine große Sache daraus. Und wenn sie doch mal im Flugzeug anfängt zu heulen? So what! So ist das Leben. Sie ist ein Baby. Und wen es stört, der soll sich einen Privatjet mieten.

(Tolle Bilder von unseren Reisen und unserem Alltag findet ihr auch auf Instagram. Schaut vorbei!)

 

 

 

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4 Gedanken zu “Fliegen mit Baby: Unsere Tipps für entspanntes Reisen

  1. Hallo Inka! Erstmal möchte ich dir sagen, dass ich es Liebe zu reisen. Seit unsere Kinder auf der Welt sind, waren wir bisher nur mit dem Auto unterwegs. Ich hab schon oft gelesen, dass es für Babys, Kleinkinder… sehr gefährlich ist, wenn sie im Flugzeug am Schoß der Eltern sitzen (ja, ich weiß Autofahren ist noch gefährlicher). Aber sollten wir die Gefahr, nicht so gering wie möglich halten?http://www.kidsaway.de/reiseplanung/fliegen/flugsicherheit/flugsicherheit-10-gruende-warum-babys-auf-langstreckenfluegen-besser-in-einem-autositz-aufgehoben-sind/
    Alles Liebe und noch viele schöne und sichere gemeinsame Reisen!
    Manuela

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    1. Liebe Manuela. Vielen Dank für deinen Kommentar und den Link. 🙂

      Klar, es ist „sicherer“ und auch deutlich bequemer für das Kind auf seinem eigenen Platz zu reisen. Aber der Kostenfaktor spricht gerade bei Langstreckenflügen einfach dagegen einen Sonderplatz zu buchen. Da geht es locker mal um 1.000 Euro. Wir sind mit Leni wirklich schon sehr oft geflogen und ich hatte nie das Gefühl, ihr wäre die ganze Sache unbequem. Bezüglich Sicherheit: Sie hat ja auch auf meinem Schoß einen eigenen Anschnallgurt – ist also ebenfalls gesichert. Und sollte in einem Flugzeug tatsächlich mal etwas Schwerwiegendes passieren, hilft auch der eigene Autositz nix mehr. 😉 Liebe Grüße!

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  2. Das kann ich alles so unterschreiben ((: und es ist bis in Leos „hohes“ Alter von Zweieinhalb noch das Gleiche! Ist alles echt nicht so stressig. Ich fliege ja sogar lieber mit Kind, das lenkt die Konzentration von meinen eigenen Unannehmlichkeiten ab. Meist kann ich mir sogar noch ein gutes Beispiel an meinem Sohn nehmen 😀 *hihhiiii.

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