Haarausfall nach der Geburt: Dieses Mittel hat mir geholfen.

„Wow, deine Haare sehen klasse aus!“

Diesen Satz höre ich während der Schwangerschaft fast täglich. Vielen werdenden Mamas geht es wie mir: Noch nie zuvor hatte ich eine so volle, prächtige Mähne wie in diesen 9 Monaten. Ich bin happy!

Gepflegtes, langes Haar ist schließlich auch ein Sinnbild für Weiblichkeit. Soweit die Theorie. In der Realität sind allerdings nur wenige Frauen wirklich rundum glücklich mit ihrer Frisur.

Von fein zu füllig

Ich zum Beispiel: Eigentlich habe ich sehr feines Haar und sämtliche Versuche, sie richtig lang wachsen zu lassen, sind bisher kläglich gescheitert. Mehr als schulterlang war einfach nie drin. Mit „Great Lengths“-Extension und Clip Ins erfülle ich mir hin und wieder den Traum von langen Haaren. Auf Dauer ist das allerdings ganz schön zeitaufwendig und kostspielig. Und: Es sind eben doch nicht die eigenen …

Umso besser, dass sich mein Haar während der Schwangerschaft von ganz alleine verbessert. Das erste Mal im Leben habe ich einen schönen, vollen Pferdeschwanz – und zwar ohne jegliche Hilfsmittel.

Der Schock nach der Schwangerschaft

Nach der Schwangerschaft kommt dann allerdings direkt der große Schockmoment. Meine neu erlangte Haarpracht fällt büschelweise aus – ca. zwei Monate nach Lenis Geburt.

Egal ob auf dem Kopfkissen, unter der Dusche oder auf dem Fußboden – sie liegen einfach ü-ber-all. Was soll ich sagen? Es ist absolut niederschmetternd. Ich fahre mir durchs Haar und habe jedes Mal ein Riesenbündel in meiner Hand. Die Folge?

Mein Selbstwertgefühl sinkt erstmal in den Keller. Neben den schlaflosen Nächten und den ganzen anderen Alltagsumstellungen seit Lenis Einzug habe ich jetzt also auch noch die Sorge, ob mich mein Mann jemals wieder so attraktiv finden wird wie früher. Nicht gerade das coolste Gefühl als frischgebackene Mama.

Er dagegen macht mir Komplimente. Ernst gemeinte, voller Liebe, in jedem denkbaren Moment. Trotzdem nützen sie mir nichts, weil ich mich selbst absolut unansehnlich fühle. Ich würde sagen, im Nachhinein hat der Haarausfall bei mir sogar eine echte Krise ausgelöst.

Ernüchterung beim Frauenarzt

Ich gehe also zu meiner Frauenärztin und erklärte ihr mein Problem. Dass ich mich furchtbar fühle. Dass ich morgens mit Tränen in den Augen vor dem Spiegel stehe. Dass ich bereits sämtliche Pillen, Shampoos und Hausmittelchen probiert habe. Dass ich echt nicht mehr weiter weiß.

Ihr Kommentar? „Tja, das ist eben der Preis, den man für eine Schwangerschaft zahlt.“

Ernsthaft? Sorry, aber das habe ich nicht hingenommen. Wir leben immerhin im Jahr 2016 und es wäre ja wohl gelacht, wenn sich Haarausfall nicht behandeln lassen würde.

Bepanthen-Spritzen gegen Haarausfall 

Ich vereinbare einen neuen Termin, diesmal bei meiner Hautärztin. Und ich stoße endlich auf Verständnis. Sie empfiehlt mir eine Panthenol-Spritzenkur.

Einmal pro Woche lasse ich mir ab jetzt eine Bepanthen-Spritze injizieren. Für insgesamt 6 Spritzen zahle ich 54 Euro. Das Serum verursacht bei mir direkt nach der Spritze ein leichtes Gefühl von Muskelkater im Arm, mehr aber auch nicht.

Und das Ergebnis? Nach wenigen Wochen wachsen meine Haare tatsächlich wieder nach. Meine Haare bekommen durch die Kur sogar einen richtigen Wachstumsschub. Sie sind insgesamt etwas kräftiger und sehen allgemein viel gesünder aus.

Viele sagen jetzt sicherlich „Das ist bestimmt nur der Placebo-Effekt“, aber selbst meiner Familie fällt die Verbesserung auf – und nicht alle habe ich zuvor in mein Projekt eingeweiht.

Die Behandlung kann man nach Bedarf immer wieder verlängern. Lasst euch einfach von eurem Hautarzt beraten.

Ich finde die 54 Euro sind gut angelegtes Geld für ein besseres Selbstwertgefühl. Ich wollte einfach nichts unversucht lassen und in meinem Fall hat es sich tatsächlich gelohnt.

Das Resultat: Die Krise ist rum. Happy Wife, Happy Life! 

 

 

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