Nestbautrieb: ein Stück in fünf Akten

(Werbung // Dies ist ein Beitrag in Kooperation mit tausendkind.de)

Der Mutterschutz – eigentlich soll er dazu dienen, nochmal die Füße hochzulegen, den Schlafakku aufzutanken und zu entspannen.

Ich hatte mir für diese magischen sechs Wochen vor der Geburt eigentlich fest vorgenommen, mich nochmal ganz auf meinen Babybauch zu konzentrieren. Das Gefühl vollends aufzusaugen, dass da mittlerweile ein fertiger kleiner Mensch in mir wohnt. Vielleicht nochmal einen coolen Elternratgeber zu lesen. Yoga zu machen.

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Relaxen? Von wegen! Der Nestbautrieb ist eingezogen!

Tja, nix da. Statt der Sehnsucht nach Ruhe und Gelassenheit ist ein neuer Bewohner bei uns eingezogen: der Nestbautrieb. Seit nun 4 Wochen gebe ich im Haus gefühlte 250 %, um alles auf Vordermann zu bringen. Trotz Putzfee, die mir einmal wöchentlich unter die Arme greift.

Wie das geht? Hier mein Wahnsinnsstück in fünf Akten zum Thema „Nestbau in der Schwangerschaft“:

Akt 1: Putzen, und zwar alles!

Unsere Putzfrau ist ein Engel! Ich liebe sie! Einmal die Woche bringt sie meine Badspiegel zum Glänzen wie keine andere. Und alles andere auch. Eigentlich bin ich rundum zufrieden mit ihr. Eigentlich.

Denn aktuell entdecke ich die tausend anderen fiesen Ecken im Haus, die vor der Geburt des Babys unbedingt nochmal einer Grundreinigung bedürfen! „Chill mal!“, würde jetzt jeder Normalo sagen – aber wann habt ihr das letzte Mal daran gedacht, eure Küchenschubladen auszuräumen und zu desinfizieren? Seht ihr mal! 😉

Altes schafft so Platz für Neues: hellblaue Schnuller und ein frisches Set Babyflaschen stehen bereit, die Babylätzchen sind frisch gewaschen und sogar unseren verschollenen Nasensekretsauger habe ich wiedergefunden. Hach, da werden die schönsten Erinnerungen an verschnupfte Herbsttage mit Säugling wach :D…

Akt 2: „Ich bügle sonst nie!“

Komischerweise habe ich im Endspurt meiner zweiten Schwangerschaft eine wahre Liebe zum Bügeln entwickelt. Aktuell kommt bei mir alles unter das heiße Eisen: vom Mini-Strampler in Größe 56 bis hin zu kleinen Baby-Waschlappen und unserer Bettwäsche.

Es gibt aktuell im Haushalt nichts Befriedigenderes als einen Haufen frisch duftender, perfekt gefalteter Textilien.

Im Kinderzimmer-Kleiderschrank wurde außerdem neben all dem Pink und Rosa Platz gemacht für die Erstausstattung in Hellblau. Natürlich ebenfalls einwandfrei gebügelt, gefaltet und sortiert – manchmal sind es einfach die kleinen Dinge im Leben … #happyme

In der Galerie findet ihr übrigens meine persönlichen Lieblingsteile für Neugeborene, erhältlich unter tausendkind.de:

Akt 3: Das Kinderzimmer entrümpeln

Lenis alter Wickeltisch wurde mit frischen Babywindeln aufgefüllt, der geruchsfreie Windeleimer mit einer neuen Nachfüllkassette ausgestattet und die Spielzeugkisten neu geordnet.

Einfaches Aufräumen ist aber nicht! Wenn Mutti in Fahrt ist, werden direkt die Legosteine in den Aufbewahrungskisten nach Farben sortiert, tausendteilige Teddypuzzle-Teile akribisch geordnet und Babyspielzeug vom Kleinkindspielzeug getrennt.

Alles, damit das Töchterchen dann von der Kita nach Hause kommt und das Meisterwerk innerhab von 2 Minuten wieder zerstört. Pff! Soll die Zweijährige doch ihr Kinderzimmer selbst aufräumen!

Akt 4: Das Wohnzimmer streichen

Ich gebe zu, an diesem Punkt geht mir in der 39. Schwangerschaftswoche langsam die Puste aus. Nachdem Laufstall, Babywippe und Co. für den Babyjungen bereit stehen, gehen mir langsam wirklich die Ideen aus, meinen Nestbautrieb auf das nächste Level zu bringen.

Ach, da war ja noch was! Mir fällt wieder ein: ich habe mich an der Wandfarbe im Wohnzimmer satt gesehen. So knapp eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin ist natürlich auch das ideale Timing für einen Tapetenwechsel. Die nachvollziehbare Logik einer Schwangeren …

Zeit für Teamwork: mein Papa hat sich bereit erklärt, der crazy Mama-to-be unter die Arme zu greifen und verschönert jetzt unseren Wohnbereich. Die alte Farbe können wir dem Enkelkind schließlich unmöglich zumuten, is‘ klar!

Akt 5: Das Auto putzen

Dazu gibt es noch eine professionelle Innenraumreinigung für mein Auto. Die normale Waschstraße an der Tanke bringt es nämlich nicht, wenn es um das Neugeborene geht. Immerhin muss der kleine Windelpopo auf den Fahrten durch die Stadt perfekt gebettet werden – in einem rundum gereinigten Schlitten plus Babyschale.

Stück zu Ende. Was kommt nun?

Erfahrungsgemäß lege ich jetzt tatsächlich allmählich die Füße hoch und überlasse spätestens ab der Geburt des Kleinen die Arbeit wieder ganz meiner wunderbaren Putzfee.

Das mit dem Bügeln und den farblich geordneten Legosteinen sehe ich in zwei Wochen sicherlich auch nicht mehr ganz so eng. Man muss es ja auch echt nicht übertreiben mit der Reinlichkeit …

(Bilder: privat, tausendkind.de)

 

 

 

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