Haarausfall vorbeugen mit Panthenol-Spritzen

Haarausfall Stillen Stillzeit

Zusätzliche Pfunde auf den Hüften, schlaffe Haut und Wassereinlagerungen: nur selten sind wir Frauen nach einer Geburt rundum zufrieden mit unserem Körper. Aber wenn dann noch die Haare ausfallen, verfällt man schnell in Panik. So ging es zumindest mir nach der ersten Schwangerschaft mit Leni.

Ob in der Haarbürste, auf dem Kopfkissen oder dem Badezimmerboden – ungefähr drei Monate nach der Geburt sind mir die Haare büschelweise ausgefallen.

Woher kommt dieses Phänomen?

Einer von vielen möglichen Gründen ist der erhöhte Östrogenspiegel während der Schwangerschaft. Die Folge: fülliges, dichtes und gesundes Haar. Allerdings pendelt sich das weibliche Geschlechtshormon nach der Schwangerschaft wieder ein und somit nimmt die neu gewonnene Haardichte leider auch wieder ab. Ein völlig natürlicher Prozess, der jedoch sehr am Selbstwertgefühl kratzen kann.

Warum bin ich damals zum Arzt gegangen?

Im Durchschnitt verlieren wir täglich ca. 100 Haare. Das klingt zunächst viel, aber tatsächlich bemerken wir das in der Regel kaum. Bei mir war der Haarausfall aber über einen längeren Zeitraum nicht mehr zu übersehen.

Da ich ohnehin sehr feines Haar habe, habe ich vorsorglich einen Termin mit meiner Frauenärztin vereinbart, um einen möglichen Vitaminmangel (Eisen, Zink, usw.) auszuschließen. „Das ist nun mal der Preis, den man für eine Schwangerschaft zahlt“, war ihre plumpe Diagnose. Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben und habe mich in der sogenannten „Haarsprechstunde“ von meiner Hautärztin beraten lassen.

Eine Panthenol-Spritzenkur stoppte das Problem

Im Alleingang irgendwelche „Wundermittelchen“ zu testen, kam für mich nicht in Frage. Gerade, wenn ihr stillt, solltet auch ihr vor einer Behandlung die Möglichkeiten dringend mit eurem Arzt abklären, um eurem Kind nicht zu schaden.

Ihr Vorschlag: eine Panthenol-Kur (oder auch „Vitamin H“-Kur). Für insgesamt ca. 55 Euro bekam ich in sechs Behandlungen einmal wöchentlich eine kleine Bepanthen-Spritze in den Oberarm. Natürlich war diese etwas unangenehm und auch die wöchentliche Fahrerei zur Praxis musste ich in Kauf nehmen. Aber am Ende hat es sich gelohnt. Meine Haare erholten sich, wurden sichtbar kräftiger und wuchsen wieder nach. Die Behandlung lässt sich bei Bedarf auch individuell verlängern, bei mir haben jedoch die sechs Sitzungen ausgereicht.

„Placebo-Effekt“, sagen jetzt sicherlich einige von euch. Aber abgesehen davon, dass ich tatsächlich ein Ergebnis sehen konnte, hatte ich das gute Gefühl, aktiv etwas gegen den Haarausfall gemacht zu haben. Mein Selbstwertgefühl kam zurück und ich fühlte mich als Frau wieder attraktiver. Ich fühlte mich wohler und konnte mein Babyglück wieder ein Stückchen sorgloser genießen. Für mich war die Kur also eine gute Investition im Vergleich zu teuren „Wunder-Shampoos“ aus der Drogerie.

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